Mehr als 91.000 Euro für katholische Erwachsenenbildung in Sachsen

Die Katholische Erwachsenenbildung Sachsen (KEBS) hat im vergangenen Jahr insgesamt 91.396,99 Euro an seine Mitglieder ausgereicht. Das hat ihr Vorsitzender, Norbert Grellmann, der Landeskonferenz am 3. September im Gemeindezentrum St. Martin in Dresden bekannt gegeben. Somit habe die KEBS 238 Veranstaltungen in der katholischen Erwachsenenbildung gefördert. Auf der Tagesordnung der Landeskonferenz stand neben dem Jahresbericht des Vorstandes vor allem der Informations- und Meinungsaustausch. Dazu gehörte unter anderem die vom Deutschen Gewerkschaftsverband geführte Kampagne „5 Tage Bildung. Zeit für Sachsen“, die einfordert, dass auch in Sachsen Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Weiterbildungsfreistellung garantiert bekommen. Des Weiteren stellte Burkhard Beyer von der Sächsischen Staatskanzlei die repräsentative Umfrage „Sachsenmonitor“ vor, in der im vergangenen Herbst rund 1.000 Sachsen nach gesellschaftspolitischen Meinungen und Einstellungen befragt wurden.

Die KEBS versteht Erwachsenenbildung grundsätzlich als Dienst an den Menschen – egal welcher Herkunft und Religion – bei der Suche nach Lebensorientierung und Lebensgestaltung in einer sich rasch wandelnden Gesellschaft. Als anerkannter Träger der Erwachsenenbildung hat sie teil am öffentlichen Bildungswesen in Sachsen. Sie zählt 84 Mitglieder, darunter sind Einrichtungen der Bistümer Dresden-Meißen, Magdeburg und Görlitz, der Dekanate sowie katholischen Pfarreien und verschiedene Initiativen und Vereine. Mehr Informationen – auch zu Fördermöglichkeiten – stehen unter www.kebs.de